Page tree
Skip to end of metadata
Go to start of metadata

Die Freifunker durften eine Installation in der Warendorfer Innenstadt übernehmen.


Zunächst sind zwei Standorte  übernommen worden:

  • Marktplatz – Irgendwo im Keller ist ein ISP mit Router vor Ort (DOCSIS). Angeschlossen ist ein Freifunk-Knoten. Via Ethernet sind zwei AP von Ubiquiti angeschlossen. Das im Prinzip fertig.
  • Ebbers – Irgendwo im Keller ist ein ISP mit Router vor Ort (DSL). Angeschlossen ist ein Freifunk-Knoten. Via Ethernet sind mehrere AP von Ubiquiti angeschlossen, jedoch: die AP senden immer noch die SSID „Warendorf Innenstadt“. Die Umstellung auf „Freifunk“ scheitet bisher an der verfügbaren Zeit.

Wir hattem von der Stadt zwei Router vom Typ tp-link-archer-c7-v4 erhalten. Als Namen wurde gemäß einer Veröffentlichung des Heimatverein Warendorf  die Herkunft des Ortnamens Warendorf „warano thorp“  als Name für Knoten der Stadt Warendorf gewählt. Das ONE hinter warano-thorp ist nur eine Anspielung auf das Raumfahrt Programm Bavaria-ONE: auch wir greifen hier jetzt nach den Sternen. Die Namen sind schall-und-rauch und soll ändern wer will. Da die die IT der Stadt motiviert werden soll das selbst zu erledigen, wurde mitgeteilt wie das passieren kann.


Die Freifunker waren zunächst im Glauben, dass die Installation Marktplatz und Ebbers eine Einheit sein. Ohne das das offiziell kommuniziert wurde handelt es sich jedoch um zwei vollständig unabhängige Einheiten! Die Freifunker konnte inzwischen Kontakt mit dem Betreiber der Installation bei Ebbers übernehmen. 

In der MAP

Auf den LAN (gelben Ports) kommt Freifunk raus: Da werden Ubiquiti (Nano Station) angeschlossen.


Die Dinger waren bis zum in der Mottenkiste und wurden nach dem aufgebaut. Die Ubnt Nanostation mussten, bzw. müssen noch (Standort Ebbers) auf die SSID „Freifunk“ umgebaut werden!

Installation

Die Basis-Installtion sehen in etwa wie folgt aus:


Installation APs

  • factory-reset: im eingeschalteten Zustand den Reset-Knopf am Gerät (oder am POE-Adapter) min 10 Sekunden drücken. Man braucht eine Stecknadel oder vergleichbares. ← klappt nicht? tftp
  • factory-reset via tftp: Gerät ausschalten, Reset-Knopf drücken und ca. 15 sek gedrückt lassen, dann via tftp die Firmware übertragen. Etc ...
  • Das Gerät ist dann unter https://192.168.1.20 erreichbar. User und Passwort sind jeweils ubnt.
  • AP airMAX ausschalten...!
  • AP soll seine IPv4 via DHCP beziehen. Also: bridge-modus, dhcp und für IPv6 SLAAC.
  • AP soll ein offenes WLAN aufspannen. Also: ap-modus-modus, KEIN WDS, KEINE  Security.
  • AP mit neuster Firmware versorgen (erledigt, da factory-reset via tftp)
  • Klären, wer die Zugangsdaten für das Ding erhält.


Geräte

Marktplatz

Markt-AP: https://[2a03:2260:115:4300:6a72:51ff:fe1a:9d7a] (offline)

Emsstraße-AP: https://[2a03:2260:115:4300:6a72:51ff:fe1a:52fb] (erreichbar, Zugangsdaten nicht bekannt)

Ebbers

... noch nicht bekannt ...

Änderung von Knoten-Name

Vertreter der Stadt haben den Wunsch geäußert den Namen der Knoten zu ändern. Um den Name von FF-Knoten (auch in der Karte) zu ändern, benötigt man Zugriff via ssh. Die Möglichkeit den Router in den Konfig-Modus zu bringen und lokal via web-interface den Namen zu ändern wird hier nicht beschrieben.

  • benötigt wird ein ssh public-key.
  • sobald key eingegangen ist, wird Paulo da Silva  diesen auf dem Knoten hinterlegen (/etc/dropbear/authorized_keys)
  • die Inhaber der zugehörigen private-keys können sich dann über die ipv6 Adresse via ssh als root ammelden. Die ipv6 Adresse der Knotens erhält man z.B. über die FF-Karte.
  • Die einfachste Variante den Namen zu ändern, ist das via uci zu erledigen und dann einen Neustart anzustoßen. Der Knoten ist dann nach ca. 5min wieder betriebsbereit.

    uci set system.@system[0].hostname='warano-thorp-ONE-I'
    uci commit
    reboot


  • No labels

5 Comments

  1. Hallo Paulo, in Everswinkel plant die Gemeinde einen kommerziellen HotSpot Anbieter zu nehmen. Weil dann die EU Förderzuschüsse beansprucht werden können.


    Jetzt lese ich bei dir, dass die Stadt WAF den kommerziellen Anbieter nicht mehr haben will. Gibt es da Infos warum und weshalb? Würde gerne Argumente bekommen um auch in Everswinkel bei den Gebäuden der Gemeinde Freifunk zu bekommen.

    1. Die Stadt hat das hier jetzt seit mehreren Jahren mit so 2.000€ im Jahr bezuschusst. Was das insgesamt gekostet hat weiß ich nicht: vor dem aktuellen Netz war eine Splash-Page mit Werbung und das ganze wurde am Stück, incl. zwei Internet-Zugängen, bezahlt.
       
      Nachdem jeder inzwischen weiß, dass die Betriebskosten im wesentlichen im Förderverein landen, die Hardware noch zuverlässiger läuft als die Dienste, und die Aktion von der EU nur eine riesige, datenansammelnde Totgeburt ist, werde ich kein Verständnis für Entscheidungen wie in Everswinkel aufbringen.  Vielleicht kannst du ja mal nachfragen, was das da trotz Förderzuschüsse kosten wird?


      Die Geräte kosten ein Apel- und ein Ei. Wartungskosten gibt es dank uns Selbstausbäutern kaum. Bleibt der größte und bleibende Posten: Die Kosten für der Internetverbindung, die es nur gibt, weil für den Kram immer extra Leitungen bestellt werden, statt auf p2p-Wlan zu setzen und EINEN dicken Anschluss (von einem Sponsor) zu nehmen.


  2. Seid ihr sicher, dass die EU-Mittel an den Betrieb durch einen kommerziellen Anbieter gekoppelt sind?

    Ich bin da kein Experte, aber für mich liest sich das auf den ersten Blick so, als könnte man sich von der EU die Leitungsverlegung durch nen Elektriker oder so und die Hardware bezahlen lassen und da am Ende trotzdem FF laufen lassen.

    1. Das EU WLAN verlangt eine Registrierung, z.B. via SMS. Habe ich das seinerzeit falsch verstanden?

      1. Dazu habe ich nichts gefunden. Aber dafür dieses:

        Maßnahmen zur Bereitstellung einer lokalen drahtlosen Internetanbindung kommen für eine Förderung infrage, wenn sie 

        1. [...]mit dem Zugang zu innovativen digitalen Dienstleistungen verbunden ist, die denen entsprechen, die über digitale Dienstinfrastrukturen angeboten werden;
        2. die von der Kommission bereitzustellende gemeinsame visuelle Identität verwenden und mit den zugehörigen Online-Instrumenten verlinkt sind; 

        Klingt für mich nach Zwangs-Splashpage mit EU-Fahne und Link auf everswinkel.de
        Quelle: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017R1953&from=EN

        Auf jeden Fall ein Fall für Rechtsexperten ...