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Im Rahmen vom Projekt „100xWLAN“ soll im Landgestüt Warendorf Freifunk eingerichtet werden.

Design

Transport-Medium ist Ethernet (nach Möglichkeit mit 1 Gigabit/s). Wo kein Kabel (Kupfer oder SM-Fiber) genutzt werden kann, kommen transparente Punkt-zu-Punkt (P2P) oder Punkt-zu-Multipunkt (P2MP) WLAN-Bridges zum Einsatz. Kabel ist besser als P2P, P2P ist besser als P2MP. Verschiedene Varianten hier:

Optionen

  • Im Meisterhaus: 16/2 Mbit/s – nicht für Großveranstaltung geeignet! Benötigt: Port an der Firewall vom Dienstleister für Internet-Zugang. Das Gerücht geht, dass es hier innerhalb des nächsten Jahres eine echte Breitband-Anbindung geben soll.
  • Von Nachbarn: Unitymedia 200/10 Mbit/s verfügbar. WLAN-Installation im Haus/Garage notwendig, da Funkverbindung nur von der Garage möglich ist!
  • über eine weitere Richtfunk-Stecke eine DSL/Kabel/Sonstige-Leitung mit mehr Bandbreite (vor allem Uplink) heranführen. Eine Möglichkeit für eine Richtfunk-Strecke wäre das Warendorfer Krankenhaus! 

Die dritte Variante ist kurzfristig nicht realisierbar, langfristige aber die vielversprechendste.

FF-Knoten

Die hell eingefärbten Konten sind die Freifunk-Knoten. Diese erhalten die regionale FF-Firmware und erhalten automatische Software-Updates.


Redundanz

Das Design enthält wenig Redundanz: Der Ausfall einer einzelnen Komponente kann großen Einfluss auf die Funktion haben. Hier kann jeweils mit Dopplung der Geräte die Anfälligkeit des Netzes minimiert werden. Optionen:

  • aktive Komponenten doppeln.
  • Austauschgeräte vorhalten.

Tribünen

In den Tribünen wird jeweils ein Koffer mit Hardware aufgestellt. Die Koffer sind geeignet zu sichern! Notwendige Wärmeabfuhr muss gewährleistet sein!

Darin:

  • 8fach PoE-Switch (Ubiquiti US-8-150W)
  • FF-Knoten (TP-Link Archer C7)

Der FF-Knoten wird mit zwei Kabeln verbunden: ff-mesh (auf WAN) und ff-client and den PoE-Switch angebunden.

Am PoE-Switch werden jeweils min. 3 Ubiquiti UAP-AC-PRO angeschlossen. Auf den UAP-AC-PRO läuft die Software des Herstellers. Die UAP-AC-PRO haben je ein 2,4MHz und 5MHz WLAN. Pro WLAN-Radio werden max. 128 Clients angenommen.

Das Management der UAP-AC-PRO / US-8-150W erfolgt über einen „Cloud Key“ (mico-PC), der an einem der US-8-150W oder einem ER-X-SFP angeschlossen werden kann:

Das Management der ER-X-SFP erfolgt über deren WEB-Interface.

Das Management erfolgt in VLAN2. IP-Adressen werden von einem DHCP-Server auf einem der ER-X-SFP vergeben.

Das zukünftige Management, incl. eines Monitorrings, sollte, falls es nicht im Haus geleistet werden kann, extern vergeben werden.

VLANs

Meistens wird gebridged. FF-Konten sind bis auf weiteres immer grundsätzlich untagged (ff-wan/ff-mesh/ff-client). In den Devices, die nur für die Infrastruktur zwischen den FF-Knoten beitragen:

  • untagged: device-management (installation neuer Geräte)
  • VLAN2: device-management (produktion – Das UniFi-Netz, also die Ubiquiti Switche, die AP und der Controller). Wo Trunks sind, ist das VLAN2 teilweise das native VLAN: Die UniFi Geräte kommen damit besser/unkomplizierter klar.
  • VLAN3: ff-client (Freifunk Client Netzwerk)
  • VLAN4: ff-mesh (Freifunk Mesh Funktionen)
  • VLAN5: ff-mgmt (Management einiger Komponenten via Freifunk). Ein Übergang zum Freifunk. Für alle Fälle: Hier läuft Spanning-Tree!

Den ersten Blick ins Labor findet man hier: https://karte.freifunk-muensterland.de/map43/#!v:g;n:18d6c7e8b31a

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